In der Menge allein, doch zu laut in mir drin,
die Köpfe umkreisen wie Monde ihr Schweigen.
Ich werfe mein Herz, aber fange nur Sinn.
Gedanken sind Feuerwerk, sprühen dahin,
erhellen die Runde in grellen Geigen.
In der Menge allein, doch zu laut in mir drin.
Lach’ unverhohlen, ein Moment kann schon reichen,
sie flüstern verstohlen, ich deute die Zeichen.
Ich werfe mein Herz, aber fange nur Sinn.
Bildgeflüster glänzen: Geschichten im Spin,
tausend Verbindungen, die langsam zerreiben.
In der Menge allein, doch zu laut in mir drin.
Ich staple Details wie Papier im Kamin,
doch ihre Blicke verlöschen, verdrängen, verneinen.
Ich werfe mein Herz, aber fange nur Sinn.
Mitten im Schwarm erkling‘ ich mit ihm,
meinem Herzen, wie ferne Lieder,
bis einer lauscht, sich verbindet mit ihm,
mir endlich schenkt jeden Ton wieder.
Ich schleudre mein Herz,
es kommt zurück,
mit neuem Gesicht,
das in seinem Blick ein erstes Wir verspricht.


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